Am Samstag, den 18. Juli 2026, brach eine zwölfköpfige Gruppe unter der Leitung von Christiane Barthel und Susanne Stöbe zu den Hütten der DAV-Sektion Ingolstadt ins Steinerne Meer auf.
Nach der Ankunft in Maria Alm hieß es zunächst: „Steil bergauf!“ Bei bestem Wetter begann die Tour zum Riemannhaus. Wechselnde Wetterbedingungen, nahender Regen sowie die Aussicht auf Kuchen motivierten die Gruppe zu einem schnellen Aufstieg der gut 1.000 Höhenmeter. Die Regenpause wurde genutzt, um sich bei wärmenden Getränken mit der Verwendung von Wanderkarten vertraut zu machen. Da der Schauer nur von kurzer Dauer war, konnte der Nachmittag mit Gleichgewichtsübungen und Gehtechniken hinter dem Riemannhaus ausklingen.
Am zweiten Tag stand der Weg zum Ingolstädter Haus auf dem Programm. Dafür standen zwei Routen zur Auswahl: der direkte Weg über den Eichstätter Weg oder die Tour durch das Viehkogeltal. Da für die Mittagszeit Gewitter vorhergesagt waren, entschied sich die Gruppe für die direkte Variante, die durch das Steinerne Meer und vorbei an Muschelfossilien führte. Trotz zahlreicher Fotostopps erreichte die Gruppe das Ingolstädter Haus gerade, als starker Regen einsetzte. Das wechselhafte Wetter tat der Stimmung keinen Abbruch und so wurde die Mittagspause zum ausgiebigen Plaudern und Scherzen genutzt. Wie von Hüttenwart Erich vorhergesagt, klarte das Wetter am Nachmittag wieder auf, sodass eine kurze Tour auf den Kleinen Hundstod möglich war. Dabei wurden außerdem Gehtechniken mit Wanderstöcken besprochen und praktisch geübt. Der Abend klang schließlich bei Kartenspielen und der Übertragung des Finales der Fußball-Weltmeisterschaft gemütlich aus.
Am letzten Tag war der Abstieg vom Ingolstädter Haus über das Riemannhaus zurück zum Parkplatz in Maria Alm geplant. Damit stand zugleich die längste Etappe des Wochenendes bevor, weshalb die Gruppe bereits früh am Morgen aufbrach. Nach einer Mittagspause am Riemannhaus folgte der anspruchsvollste und steilste Abschnitt des Abstiegs, der in zwei Gruppen bewältigt wurde. Nach rund sechs Stunden Gehzeit erreichten schließlich alle wohlbehalten und gut gelaunt bei Sonnenschein die Fahrzeuge – mit dem guten Gefühl, an drei Tagen rund 2.100 Höhenmeter und 27 Kilometer zu Fuß gemeistert zu haben!
Bericht: Sabrina Beck
Fotos: Tourengruppe Bergfreu(n)de