Wanderprogramm 2012 der Wandergruppe des DAV Sektion Ingolstadt.
Änderungen vorbehalten.
05. Februar: Eine Paradetour im Winter ist der Hirschberg in den bayerischen Voralpen, der oft begangen wird. Ganz egal ob ein Aufstieg zum höchsten Punkt oder bis zur Hütte, der Hirschberg ist immer eine Wanderung wert. Unterhalb des Gipfels bietet uns das Hirschberghaus viel Gemütlichkeit und sorgt für unser leibliches Wohl. Eine leichtere Variante ist die Talwanderung durch das Söllbachtal zur Schwarzentennalm bzw. nach Wildbad Kreuth. Die Einkehrstationen sind die Schwarzentennalm und die Buchsteinhütte. Beginnend in Bad Wiessee wandern wir auf durchgehend geräumten Wegen durch ein idyllisches Tal.
11. März: Der Meditationsweg, der an der Wieskirche beginnt und am Schloss Linderhof endet, bietet uns die schöne Landschaft von den Ammergauer Alpen und lässt uns das Alpenvorland genussvoll erleben. Das erste Teilstück, das wir erwandern, beginnt an der Wieskirche. Die weiteren Stationen sind die Orte Wildsteig, Rottenbuch, Schönberg und Bad Bayersoien bzw. Saulgrub. Der Weg ist mit einem roten, brennenden Herzsymbol markiert.
15. April: Der Spitzstein in den Chiemgauer Bergen ist im Frühjahr auf seiner südlichen Seite relativ früh zu begehen. Die Wanderung im Grenzgebiet zwischen Bayern und Österreich lockt mit einer gemütlichen Einkehr in der Altkaseralm oder im Spitzsteinhaus sowie einem Gipfelrundblick, der traumhaft ist. Der Rundkurs beginnt in Sachrang. Die Stützpunkte sind: das Spitzsteinhaus, der Spitzstein, der Mooserbauer, zurück nach Sachrang.
06. Mai: Eine leichte überwiegend angenehme Wanderung ist die Tour auf den Breitenstein, zudem ist er sehr aussichtsreich. Als Randberg der bayerischen Voralpen liegt uns halb Oberbayern zu Füßen. Die erste Gruppe erwandert den Breitenstein von Elbach aus. Die zweite Gruppe wandert von Birkenstein über die Bucheralm zum Gipfel. Die Hubertushütte kurz unterhalb vom Gipfel, mit großer Sonnenterrasse lädt uns zur Stärkung ein. Die dritte Gruppe erwandert die Kesselbergalm und die Kothalm mit dem Schweißberg. Der Abstieg über die Kesselbergalm führt uns zurück zur Wallfahrtskirche von Birkenstein.
03. Juni: Im Juni wandern wir mit Unterstützung der Seilbahn von Brauneck über den Latschenkopf auf den beliebten Münchner Hausberg, die Benediktenwand. Bei der Überschreitung zur Tutzinger Hütte nach Benediktbeuern folgen wir weitgehend dem Gratkamm. Dieser garantiert uns weite Ausblicke. Mehrere Gegenanstiege, z.B. die Achselköpfe der „Benewand“, erforderen von der ersten Gruppe reichlich Kondition. Die zweite Gruppe wird die vorgenannten Gipfel rechts umgehen. Die dritte Gruppe wandert nach dem Latschenkopf über die Idealhanghütte zurück zur Seilbahn.
08. Juli: Der Aggenstein ist eine freistehende Aussichtskanzel zwischen dem Tannheimertal und dem Alpenvorland. Die ersten beiden Gruppen können die faszinierende Bergwelt von beiden Seiten des Berges erkunden. Die zweite Gruppe wandert in gegengesetzter Richtung und verkürzt die Überschreitung mit der Kabinenbahn von Pfronten, Ortsteil Steinach ab. In der wunderschön gelegenen Bad Kissinger Hütte werden wir einkehren. Die dritte Gruppe wird mit derselben Bergbahn den Breitenberg mit der Ostlerhütte am Gipfel erwandern.
05. August: Eine Bergtour der Extraklasse ist die Kammüberschreitung vom Wiedersbergerhorn zur Sagtaler Spitze, das noch zu den Kitzbüheler Alpen zählt. Das Horn ist nicht nur ein Skiberg im Winter, sondern auch im Sommer ein lohnender Wanderberg. Von der Sagtalerspitze oder auch Standkopf genannt eröffnet sich uns ein Ausblick zum nahen Hauptkamm, der kaum zu beschreiben ist. Auch besonders reizvoll ist der Panoramaweg rund um das Wiedersbergerhorn. (Diese Tour musste im Jahr 2011 wegen des schlechten Wetters ausfallen).
09. September: Mit einem aussichtsreichen Rundkurs erwandern wir das östliche Rofangebirge oder auch Sonnwendgebirge genannt. Die Wanderhöhepunkte sind: der Roßkogel, der Zireinsee, der Sackzahn, das Vordere Sonnwendjoch und die Bayreuther Hütte. Mit dem Abstieg zur Talstation nach Wittberg schließt sich die Runde. Die erste Gruppe behält sich (ohne Roßkogel) den alpinen Leckerbissen über den Schafsteig, den Sackzahn und das Vordere Sonnwendjoch vor. Mit der Benützung der Sonnwendjochbahn ersparen wir uns 1300 Meter Aufstieg.
07. Oktober: Der Hochfelln ist einer der schönsten Aussichtsberge der Chiemgauer Alpen. Die erste Gruppe wandert über den Hochfellnweg E4 zum Gipfel. Die zweite und dritte Gruppe wandert von der Steinbergalm aus über die Brünndlingalm zum höchsten Punkt, wobei auch an der Mittelstation die Fellhornbahn benützt werden kann. Der gemeinsame Abstieg führt uns vorbei ab der Mittelstation zum Wallfahrtskirchlein nach „Maria Eck“.
04. November: Die Überschreitung im Spitzinggebiet führt von der Talstation der Stümpflingbahn über den Rotkopf, den Rosskopf, den Stümpfling, den Suttenstein, die Bodenschneid (erste Gruppe) und die Bäckeralm hinaus zur Mautschranke kurz vor Enterrottach. Diese Überschreitung eröffnet uns eine reizvolle Bergwelt mit herrlichen Ausblicken. Einkehrrmöglichkeiten bieten sich am Stümpflinghaus und an der Bäckeralm oder an der Monialm an.
Ihr Wanderwart
Elmar Gerstner

Das Ingolstädter-Haus liegt in den Berchtes- gadener Alpen im Steinernen Meer. Es wurde im Jahr 1928/29 auf 2.119 m Höhe erbaut.
Das Riemannhaus liegt in den Berchtes- gadener Alpen im Steinernen Meer. 

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